Brautpaar am Abend an der Binnenalster in Hamburg

Hochzeit im Winter

Eine Hochzeit im Winter bietet viele facettenreiche Möglichkeiten, die man oft gar nicht im Blick hat. Der Winter erstreckt sich über die Landschaft und ermöglicht beeindruckend märchenhafte Hochzeitsfotos. Kaum zu glauben, oder?

Als Hochzeitsfotografen waren wir schon auf vielen Winterhochzeiten unterwegs und können euch daher einen hervorragenden, visuellen Eindruck geben.

In unserer großen Jahreszeitenserie wollen wir euch einmal einen Einblick in eine typische Hochzeit in den Monaten Dezember bis März geben: was man beachten sollte und was so eine Hochzeit im Winter ausmachen kann.

Versprochen, ihr werdet am Ende gar nicht mehr so schlecht über eine Winterhochzeit denken!

Guter Zeitpunkt für Termine

Im Sommer wollen bekanntlich die meisten Paare heiraten. Jedoch sind dadurch auch viele Termine schon vergeben da es gar nicht mal so viele Wochenenden gibt, schließlich fallen die Oster- und langen Sommerferien in diesen Zeitraum.

Viele eurer Gäste haben bereits ihren Sommerurlaub eingeplant und wenn Familie oder Freunde aus anderen Bundesländern anreisen, wird es noch komplizierter.

Im Winter sieht dies oft anders aus. Außer die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel stehe keine großen Feste an. Weder bei euren Gästen, noch bei den Hochzeitslocations und Standesämtern.

Einen Termin zu finden wird also einfacher und stressfreier. Kommuniziert nur zeitig bei euren Gästen, dass ihr eine Hochzeit im Winter plant. Letztendlich sind diese Hochzeiten aber auch spontan wunderbar realisierbar.

Beachtet im Dezember nur die anstehenden Weihnachtsfeiern bei einigen Locations! Die Termine zwischen den Jahren: 27. – 30. Dezember, wenn nach den Feiertagen alle genug von Weihnachten haben, eignen sich perfekt für eine Winterhochzeit. Hier haben häufig auch alle Gäste noch kurzfristig Zeit.

Ihr benötigt weitere Tipps zum Zeitplan? Dann schaut einmal auf unsere Seite „Der perfekte Zeitplan zur Hochzeit“ vorbei!

First Look einplanen

Im Winter sind die Tage bekanntlich kurz und die Nächte lang. Sprich die Sonne geht früh unter und Hochzeitsfotos am Nachmittag sind nur in einem kurzen Zeitraum bis 16 Uhr oder früher noch möglich.

Daher empfehlen wir gerne einen First Look. Aber was ist eigentlich ein First Look? So bezeichnet man das erste Aufeinandertreffen von Braut und Bräutigam am Hochzeitstag. Dies geschieht vor der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung. Das Paar kann sich in Ruhe betrachten und wir können bereits erste Bilder fotografieren: ideal gegen 10 oder 11 Uhr.

Eine winterliche Trauung

Es empfiehlt sich, die Trauung im Winter in die Mittagszeit zu legen. Bei einer gegen 12 oder 13 Uhr Trauung ist man mit den Gratulationen spätestens 14 Uhr fertig.

Die ersten Hochzeitsfotos vom Brautpaar können dann direkt gegen 14 oder 15 Uhr geschossen werden. Anschließend hat man noch 2-3 Stunden, die man am Nachmittag mit seinen Gästen verbringen kann.

Zwei oder drei Stunden am Nachmittag klingen erst einmal unerwartet lang, doch will man sich nach der Hochzeitstorte nur 2 Minuten mit jedem Gast unterhalten, werden bei 60 Gästen zwei Stunden benötigt. Die Zeit vergeht wie im Fluge!

Einzelne Gäste überreichen die ersten Gastgeschenke und wir schießen hier und da lockere Gästefotos mit und ohne Brautpaar.

Solltet ihr in einer Kirche heiraten, erfragt ob diese im Winter beheizt wird – sonst kann es ganz schön kalt werden!

Glühwein statt Sekt beim Empfang

Sektempfang kann jeder!

Warum im Winter nicht mit den Getränken und Leckereien der Saison spielen und einen Glühwein-Empfang nach der Trauung ausrichten? Dazu kann man herrlich entweder Lebkuchen oder Zimtschnecken reichen.

Und als alkoholfreie Variante eignet sich wunderbar ein Fruchtpunch mit winterlichen Zutaten wie Granatapfel, normalen Äpfeln und Zimt.

Da wird allen gleich ganz warm ums Herz und ein herrlicher Duft liegt in der Luft!

Hochzeitsfotos in märchenhafter Natur oder urbanem Jungel

Die Natur mag zwar nicht in ihrer vollsten Pracht leuchten, dafür gibt es aber auch viele, winterliche Motive die man für Hochzeitsfotos nutzen kann. So eignen sich Parkanlagen weiterhin und locken mit Tannenbäumen und gefrorenen, glitzernden Wiesen.

Feiert ihr in der Stadt, kann man das urbane Ambiente, Weihnachts- und Straßenbeleuchtung sowie Bauwerke als Hintergrund nutzen.

Schönes Jäckchen für die Braut

Gerade im Winter sind die Temperaturen sehr frisch. Daher empfehlen wir: legt euch passend zu eurem Kleid ein schönes Jäckchen oder eine Stola sein. Als Material bietet sich da unechtes Fell oder zarte Federn an.

Winterliches Farbkonzept

Wenn man nicht gerade in Gebieten mit hoher Schneewahrscheinlichkeit feiert, kommt die Natur im Winter leider etwas grau daher. Aber sollen wir euch was sagen: das ist total egal! Fabelhafte Fotos lassen sich zu jeder Jahreszeit und zu jedem Wetter schießen lassen.

Wollt ihr aber den Winter Blues etwas entfliehen, setzt auf freundliche Farben.

Auch euer Brautkleid kann farbig sein – in weiß zu heiraten ist keine Pflicht! Wir empfehlen vor allem blau, lila und rote Pastelltöne für ein Farbkonzept. Allgemein alle blauen Farbtöne, von hell bis dunkel, machen sich wunderbar und sind sehr elegant. Ob ein Königsblau oder Himmelblau – es gibt eine große Auswahl.

Und etwas Glitzer darf natürlich nicht fehlen!

Ihr plant eine Hochzeit in Potsdam? Wir geben euch Tipps für Trauung und Feier!

Winterliche Hochzeitsdekoration

Mit der winterlichen Hochzeitsdekoration hat es sich ähnlich wie mit den Farben: blau in all seinen Tönen! Zusätzlich kann man wunderbar mit einem dunklen Tannengrün oder einem Weinrot arbeiten. Silberne und goldene Details können den gewissen, festlichen Zauber untermalen.

Bei den Dekorationselementen kann man auf weihnachtliche Accessoires setzen wie z.B. Sterne, Schneeflocken, Tannenzapfen und Zweige, getrocknete Früchte, Nüsse, und Beeren. Auch Bänder aus Samt machen sich wunderbar und Weihnachtskränze können herrliche Tischdekoration werden.

Super schöner Dekorations-Tipp: Namensschilder auf oder an Weihnachtskugeln. Kommen um diese Jahreszeit in vielen tollen Farben und Formen daher. Warum dies also nicht nutzen und direkt als tolles Dekorationselement einsetzen?

Brautstrauß im Winter

Jede der vier Jahreszeiten zeichnet sich durch variierende Brautsträuße aus. Rosen in verschiedenen Formen und Farben sind meist verfügbar. 

Im Winter bieten sich zusätzlich noch die Amaryllis in unterschiedlichen Farben, die ersten Anemonen oder auch Christrosen für den Strauß an.

Zusätzlich kann man schön mit Wacholder und Eukalyptus- oder Palmfrüchte arbeiten.

Auch Nadelzweige, Zapfen und Beeren machen sich einfach hervorragend in einem winterlichen Bouquet.

Lasst den Strauß nicht zu schwer werden! Ihr wollt ihn den ganzen Tag mit euch tragen. Üppige Sträuße können auf die Dauer sehr schwer werden.

Winterliche Hochzeitstorte

Bei den Hochzeitstorten kann man, wie bei der Dekoration und dem Strauß, auf Nadelzweige, Zapfen und Beeren setzen. Außerdem lassen sich auch wunderbar winterliche Motive wie Schneeflocken integrieren.

Festlich wird es mit gold oder silber Verzierung. Und für den extra Effekt Wunderkerzen oder Zimmerfontäne.

Hochzeitsfotos zur Blauen Stunde

Auch wenn die Tage kurz sind, lassen sich am Nachmittag zur Blauen Stunde weitere tolle Hochzeitsfotos schießen.

Als Blaue Stunde bezeichnen wir den Moment, kurz nachdem die Sonne untergegangen ist und den Himmel nochmal in ein leuchtendes blau taucht. Mit Hilfe von unseren Blitzen können wir dies dann nochmal ganz besonders hervorheben.

Gruppenfoto im Winter

Das Gruppenfoto schießen wir gern als Abschluss des Nachmittags: dann, wenn die Gäste in lockerer Stimmung sind, weil sie schon einen Sekt getrunken haben, ein Stück der Torte abbekommen haben und die Zeit am Nachmittag für die ersten Unterhaltungen genutzt wurde.

In Winter verlegen wir das Panoramagruppenfoto gerne in den Innenraum eurer Hochzeitslocation damit keiner friert.

Sollte das Wetter wiederum doch mitspielen, geht es für das Gruppenfoto nach draußen. Das Licht ist einfach viel schöner. Obwohl die Temperaturen natürlich etwas kühler sind, empfehlen wir dann für das Gruppenfoto auf Mäntel und Jacken zu verzichten: die schicken Kleider gehören präsentiert!

Hochzeitsfeier im Winter

Achtet bei der Locationwahl auf Geräumigkeit. Eure Gäste werden die meiste Zeit drinnen verbringen und daher ist genügend Platz sehr wichtig.

Trotzdem solltet ihr den Außenbereich nicht vergessen da es manche für frische Luft oder zum rauchen nach draußen treiben wird. Mit einer bequemen Sitzecke, Decken und einem Lagerfeuer kann dies dann auch sehr gemütlich werden.

Festliches Abendessen

Auch wenn Weihnachten noch bevorstehen sollte, kann man auch jetzt schon auf festliches Essen des Saison zurückgreifen. Ob Wild, Rotkohl, Klöße und leckeres Wurzelgemüse.

Auch bei den Desserts kann man es sich mit Mousse de Chocolate, Crème Brûlée oder einem leckeren Bratapfel mit Vanillesauce herrlich gut gehen lassen.

Im Winter heiraten

Wir fotografieren viele schöne Hochzeiten in den Wintermonaten. Geht man grundsätzlich von schlechtem Wetter aus, kann man am Hochzeitstag eigentlich nur positiv überrascht werden. Hochzeiten im z.B. Februar lassen sich oft etwas leichter und kurzfristiger als eine Sommerhochzeit planen. Viele Dienstleister sind nicht ganz so weit im voraus ausgebucht. Aufgrund der verträumten Winterstimmung sind wir große Fans von Winterhochzeiten.

Plant Ihr Eure Hochzeit im Winter? Sprecht uns an, gern helfen wir Euch beim Zeitplan und der Umsetzung.

Was gibt es bei Hochzeitsfotos im Winter zu beachten?

Warm anziehen! Alles, was warm hält und unsichtbar ist, kann die Temperaturen bei den Paarfotos erträglicher machen.

Was ist ein guter Zeitpunkt für eine Trauung im Winter?

Aufgrund des frühen Sonnenuntergangs sollte eine Trauung im Winter idealerweise rund um die Mittagszeit statt finden. Wenn es im Dezember teilweise schon kurz nach 15 Uhr dunkel wird, hat man dadurch genug Zeit für Brautpaarfotos und Fotos mit der Familie und den Gästen bei Tageslicht. Wir können aber auch Nachts großartige Fotos schießen.

Welche Termine sind für Winterhochzeiten am besten geeignet?

Die Tage zwischen den Jahren – 28., 29., oder 30. Dezember sind großartig für Winterhochzeiten: viele Gäste haben Urlaub und dadurch Zeit, auch etwas weiter anzureisen. Weitere tolle Termine liegen Ende November, wenn die Weihnachtsfeiern noch nicht im vollen Gang sind und im Februar, wenn es schon wieder etwas später dunkel wird.

Wann schießt man Hochzeitsfotos im Winter, wenn die Trauung doch erst am Nachmittag statt findet?

Ein First-Look, d.h. ein erstes Aufeinandertreffen von Braut und Bräutigam ist vor der Trauung ideal, um Hochzeitsfotos bei Tageslicht zu schießen. Ein guter Zeitpunkt liegt dafür rund 90-120 Minuten vor der Trauung.

Welche Einschränkung gibt es bei Hochzeitsfotos vor der Trauung?

Hochzeitsfotos vor der Trauung finden häufig mit einem etwas angespannten Brautpaar statt: so viel steht am Tag noch bevor, so viel muss noch klappen, so viele Gäste noch das richtige Standesamt, die richtige Kirche oder den pünktlichen Zeitpunkt erwischen. Zudem sind die Posen etwas eingeschränkt, da das Hochzeitskleid sauber bleiben sollte für einen großartigen Einzug bei der Trauung. Wenn das nach zu viel Stress klingt, empfehlen wir eine frühere Trauung zur Mittagszeit mit Paarfotos, die sich direkt an die Gratulationen anschließen.

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