10 Gründe für eine Hochzeitsreportage durch zwei Fotografen

10 Gründe für eine Hochzeitsreportage durch zwei Fotografen

Viele künftige Brautpaare sind überrascht, wenn wir unsere Fotografie einer Hochzeit durch zwei Fotografen vorstellen. Natürlich bieten wir auch die Hochzeitsfotografie in Form einer Einzelbegleitung an.

Die Tagesbegleitung durch zwei Hochzeitsfotografen stellt aber das Kernstück unserer Hochzeitsfotografie dar. Warum eigentlich?

Hier sind 10 Gründe, warum die Hochzeitsreportage durch 2 Hochzeitsfotografen sinnvoll ist:

1. Zwei Fotografen können parallele Momente fotografieren

An einem Hochzeitstag gibt es viele gleichzeitig stattfindende Momente, mitunter an unterschiedlichen Orten. Das fängt schon bei den Vorbereitungen der Braut und des Bräutigams an.

Später gehört der Moment des Ringtauschs dazu, in dem wir uns nicht nur auf das Paar, sondern auch auf die Freudentränchen der Eltern hinter Euch konzentrieren. Davon bekommt Ihr in dem Moment überhaupt nichts mit!

Ein einzelner Hochzeitsfotograf wird hier immer konservativer arbeiten müssen, als zwei parallel arbeitende Fotografen: das Risiko, den Ringtausch wegen möglicher Reaktionen der Eltern komplett zu verpassen, geht man nicht ein.

Auch der Empfang am Nachmittag, während dessen der zweite Fotograf die fertig dekorierte Tafel und Details festhält, ist ein klassisches Beispiel für den Vorteil von zwei Hochzeitsfotografen.

2. Zwei Perspektiven des gleichen Moments

Für jeden Moment gibt es zwei Perspektiven und Orte. Das erlaubt es uns, kreativ Momente mit mehr Risiko festzuhalten. So können wir interessantere Motive schießen oder haben einen zweiten Blick auf einen Moment, wenn gerade ein aufgeregter Gast vor die Linse springt. Hier kann man sowohl den Blick des Brautvaters als auch der Braut in der Umarmung sehen.

3. Dramatischere Hochzeitsfotos

Ein Hochzeitstag ist extrem kurz. Das stellen wir auch bei den längsten Begleitungen fest, bei denen wir halb neun mit Brötchen bei der Braut klingeln, um uns nach Mitternacht zu verabschieden. Man muss nicht einmal 100 Gäste haben, um trotzdem so viele Momente der Gratulationen, Reden, Glückwünsche, Geschenke und Sekt gehabt zu haben, dass die Uhr schon 18 Uhr zeigt und der Tag gefühlt doch erst begonnen hat. Allein die Freiheit, sich eine Minute mit jedem Gast zu unterhalten – und das werden ja in Wahrheit eher 2-3 Minuten – „kostet“ bei 40 Gästen schon fast eine Stunde. Wird jetzt ein kurzer Zeitraum für die Brautpaarfotos frei, können wir zeigen, was wir können.

Wenn die Gäste noch viel Programm geplant haben und uns, trotz anderer Planung, nur noch 20 Minuten für die Brautpaarfotos bleiben, dann ist jeder Moment kostbar. 10 Minuten Aufbau- und Einstellen von Blitzen und Objektiven sind da nicht möglich. Arbeiten in diesem Moment zwei erfahrene Fotografen Hand-in-Hand auf der Hochzeit, so dauert ein einzelnes Motiv nur wenige Sekunden, wofür man sonst Allein eine Viertel Stunde benötigt.

Bei greller Sonne können Anschließend wechseln wir zum nächsten Motiv und haben so 20 Minuten locker 15-25 unterschiedliche Brautpaarmotive geschossen. Auch aus der Luft.

4. Hochzeitsgäste stehen manchmal im Weg

Eine Hochzeit ist aufregend. Mitunter so aufregend, dass sich Gäste genau in dem Moment vor die Linse stellen, in dem vorn etwas Einmaliges passiert. Der Ringtausch, der Brautstraußwurf oder der Tortenanschnitt zum Beispiel. Als allein arbeitender Fotograf verpasst man deswegen durchaus mal ein Motiv. Zu zweit sind die Chancen dafür sehr sehr gering.

Gäste sind natürlich nicht immer nur im Weg. Sie sind hauptsächlich da, um fotografiert zu werden: so jung und in der Runde kommt man ja sobald nicht wieder zusammen. Einige Paare teilen ihren Gästen auch direkt mit, dass die Fotografen das Gästegeschenk sind und sie sich viele Hochzeitsfotos wünschen. Machen wir doch gern! 

5. Backups & Bildsicherungen

Über die Jahre haben wir so ziemlich alle Formen eines möglichen Bilddatenverlustes er- und überlebt. Dazu zählen folgende Szenarien:

  • defekte oder verlorene Speicherkarten
  • defekte Laptops
  • beschädigte oder ausgefallene Festplatten
  • verlorene Kabel
  • nicht eingelegte Speicherkarten
  • defektes Lesegerät

Zu zweit arbeitend haben wir dennoch NIE Hochzeitsbilder verloren oder nicht abgeben können. Wir haben einen Arbeitsablauf entwickelt, der maximale Sicherheit aller Hochzeitsbilder garantiert. Dazu gehört:

  • Fotografie mit Kameras, die auf 2 Speicherkarten sichern
  • Die erste Sicherung der Hochzeitsfotos auf einem Laptop vor Ort und das zweite Backup auf einer mobilen Festplatte, bevor wir die Hochzeit verlassen.
  • 3 Sicherungen der Hochzeitsbilder an unterschiedlichen Orten

6. Längere Anwesenheitszeit der Hochzeitsfotografen möglich

Allein arbeitend kommt jeder irgendwann an die Grenzen seiner Kräfte. Man ist ständig auf den Beinen, geht für spannende Motive in die Knie um später das nächste Motiv  mit ausgestreckten Armen festzuhalten; rennt auf die andere Seite der Kirche, um den Auszug festzuhalten, um später an der gegenüberliegenden Ecke des Raumes noch ein tolles Licht einzufangen. Nebenbei füllen die Speicherkarten und entleeren sich die Akkus der Blitze, der Kameras: irgendwann ist man körperlich einfach fertig. Eine Einzelbegleitung endet daher, auch wenn der Wille da ist, nach 12 Stunden.

Mit längerer Anwesenheit auf der Hochzeit steigt das Fehlerrisiko. Fehler wollen wir bei einer nichtwiederholbaren Hochzeit definitiv vermeiden. Kommt man dann später endlich zur Leerung seiner Karten, passiert meist genau in dem Moment etwas Wichtiges bei der Hochzeit, wo die eine Kamera gerade keine Speicherkarte hat und bei der zweiten Kamera der Akku gewechselt wird.

Zu zweit arbeitend hält man locker auch einmal von 8 Uhr morgens bis nachts um 1 (=17 Stunden Arbeitstag zzgl. Fahrten) durch. Die Möglichkeiten, es zwischendurch etwas ruhiger angehen zu lassen oder sich gegenseitig zu assistieren, führen dazu, dass die körperliche Anstrengung reduziert wird und man auch beim letzten Backup nachts um 3, wenn man wieder zuhause angekommen ist, noch fit ist.

Hier ein Beispiel für eine Tagesbegleitung im Schnelldurchlauf:

7. Mehr Hochzeitsfotos

Dieser Punkt ist eigentlich recht kurz: Zwei Fotografen schießen mehr Bilder und halten mehr Momente fest, als ein Fotograf. Immer.

8. Mehr unvorhergesehene Momente

Bei 40-50 Hochzeiten im Jahr haben wir mittlerweile gefühlt schon alles erlebt. Selbst einen Einbruch in unser Auto (und die Autos weiterer Gäste: besonders lohnenswert während der Trauung mit unbewachtem Parkplatz, wenn die Geschenke noch nicht überreicht sind). Hätten wir die Hochzeit an dem Tag allein begleitet, wäre eine Pause von mindestens 3 Stunden entstanden, in dem die Polizei anrücken und den Schaden aufnehmen würde und wir uns ein Ersatzauto organisieren müssten. Zu zweit konnte einer von uns schon mit den Brautpaarfotos beginnen. Aber wir wollen nicht in Panikmache verfallen: das ist uns bisher erst einmal passiert.

Das Wetter kann sich aber ebenso innerhalb von wenigen Minuten dramatisch verändern. Zu zweit kann man hier schnell reagieren und bei Regen schnell die Tropfen anblitzen, um 10 Minuten später mit der Taschenlampe hinter dem Brautpaar zu stehen.

9. Krankheit: Was tun, wenn der Hochzeitsfotograf ausfällt?

Eine Hochzeit ist für jedes Paar einmalig, oft aufwändig in der Planung und nicht wiederholbar. Und was passiert, wenn man ausgerechnet dann zwei Tage vorher umgeknickt ist oder krank im Bett liegt?

Bei Reinhardt & Sommer nicht viel, denn wir sind auf Krankheiten vorbereitet. Wir haben mindestens einen Assistenzfotografen auf Abruf bereit und haben Zugriff auf ein Netzwerk talentierter Kollegen. Fällt der zweite Fotograf aus, können wir diesen also in den meisten Fällen so ersetzen, dass für das Brautpaar kein Bildunterschied feststellbar ist.

Ist ein Ersatz doch nicht möglich, ist immer noch einer von uns vor Ort und hält alles Wichtige fest. Sollte ein kranker Fotograf für längere Zeit ausfallen, übernimmt der Partner die Bearbeitung, so dass man nicht mehrere Monate auf die Hochzeitsbilder warten muss.

In über 10 Jahren Hochzeitsfotografie haben wir noch keinem Brautpaar absagen müssen.

10. Fotochallenge: Team Braut vs. Team Bräutigam

Der klassische Situation, in der ein völlig fremder Fotograf sich vor den Hochzeitsgästen aufbaut und jetzt mal eine coole Pose von allen haben möchte, haben wir oft erlebt (meist als Gast). Die Reaktion der Gäste darauf ist mitunter verhalten, wenige öffnen sich einem fremdem Fotografen in einer verrückten Art und Weise. Fotografieren wir eine Hochzeit zu zweit, begleiten wir das Brautpaar meist schon seit den Vorbereitungen den ganzen Tag und haben so die aufgeregte Vorbereitungsrunde bei der Braut mit Beruhigungssekt erlebt genauso wie die Witze (und Schnäpse) der Jungs bei der Vorbereitung des Bräutigams.

Abends, wenn sich jeder dann schon kennt, schießen wir gern die Team Braut vs. Team Bräutigam Fotos. Ziel: das andere Team kreativ zu überbieten.

Fassen wir das einmal zusammen: Das Kernstück unserer Hochzeitsfotografie in Potsdam ist die Begleitung durch zwei Fotografen. Eine sinnvolle minimale Gästeanzahl gibt es dabei nicht, denn die einmaligen und parallelen Momente gibt es bei jeder Hochzeit, egal ob mit 5, 50 oder 200 Gästen – bei 200 Gästen sind vielleicht schon 3 Fotografen sinnvoll.

Wir präsentieren Euch hinterher Momente, an die man sich bei der Fülle der Geschehnisse mitunter gar nicht mehr erinnert und halten auch das fest, was hinter Euch oder neben Euch geschehen ist. Bei Interesse zeigen wir Euch in einem persönlichen Gespräch in unserem Hochzeitsfotografen Showroom gern weitere Beispiele.

Hochzeitsfotografen in Potsdam Reinhardt & Sommer

Hochzeitsfotografen Potsdam Reinhardt & Sommer im Portrait

Als Hochzeitsfotografen in Potsdam begleiten wir 40-50 Hochzeiten im Jahr. Wir arbeiten seit 2009 in Berlin, Brandenburg und den umgebenden Bundesländern.

In unserem Blog berichten wir über unsere Erlebnisse auf Hochzeiten und geben Tipps und Tricks zu DienstleisternZeitplänen und Details.

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